| Beschreibung
La Forge de Tart stammt von jungen Reben des CLos de Tart. Der Grand Cru Clos de Tart aus Morey St. Denis ist ein Kronjuwel Burgunds. Er gehört zu seinen 4 oder 5 besten Lagen. Seit 1184 blieb dieser Rebberg ungeteilt in einer Hand, und seit 1939 ist er als Grand Cru eingestuft. Eine Monopollage von dieser Qualität und Grösse ist im Burgund einzigartig. "Clos de Tart ist eine Grand Cru Lage absolut ersten Ranges. Eine lange Tradition (und diese irrt sich selten im Burgund ) setzt ihn seit alters her an die Spitze aller Lagen von Morey, denn sie ergibt einen der komplettesten Weine von ganz Burgund. Wegen der Natur seines Untergrunds und seiner Ausrichtung vereint er die Kraft eines Clos de la Roche mit dem aromatischen Charme eines Musigny. Zugleich zeigt er mehr Fülle und Rasse als beide. So weiss er sowohl den Hedonisten zu begeistern, der den unmittelbaren Genuss sucht und findet, als auch den Ästheten zu fesseln, welchem sofor t die Raffinesse der Textur und der Tannine ins Auge springt ." (Bettane & Desseauve, Le Grand Guide des Vins de France 2009) "Clos de Tart ist ein Ausnahmeproduzent, er gehört zur absoluten qualitativen Spitze nicht nur Frankreichs, sondern der ganzen Welt." (Bettane & Desseauve, Le Grand Guide des Vins de France 2008) Auf gleicher Höhe bewegt sich nur eine kleine Handvoll Güter im Burgund, unter ihnen Ponsot und DRC. Und in der Tat scheint Sylvain Pitiot, dem Regisseur, der schon mit dem legendären André Porcheret (Leroy, Hospice de Beaune) zusammengearbeitet hat, jeder Jahrgang zu einem grossen Wurf zu geraten. Er hat Clos de Tart auf eine bisher unerreichte Höhe gehievt. Der Wein war noch nie so gut wie jetzt. Die Reben von Clos de Tart sind im Schnitt 60jährig. Die ältesten sind mehr als 100 Jahre alt. Der ganze Rebberg ist in 6 Parzellen aufgeteilt. Kriterien sind die Beschaffenheit des Untergrunds und die Lage am Hang. Ernte, Vinifikation und Ausbau erfolgen für jede Parzelle getrennt. Das Gut verfügt über eine eigene Rebschule. Wenn ein Rebstock ersetzt werden muss, dann erfolgt das mit dem besten Rebmaterial, das der Rebberg selber zur Verfügung stellt. So besitzt das Gut jederzeit optimal an die Lage angepasste Reben. Ein strenger Rückschnitt im Frühjahr und eine "vendange verte" im Sommer sind Standard. Das Gut strebt so alljährlich einen Ertrag von 25 hl/ha an, der aber nicht immer erreicht wird. Gesetzlich zugelassen wären 42 hl/ha. Im 2008 wurden überdies nur die kleinen, locker gefügten und daher besonders widerstandsfähigen Trauben stehen gelassen. Gelesen wurde auf Clos de Tart vom 3. bis 6. Oktober. Die Rebberge beginnen gleich hinter der Kellerei. Die Transportwege bei der Ernte sind extrem kurz. Eine Sönderung des Traubengutes im Keller ist selbstverständlich, denn nur perfekt reife und gesun-de Trauben werden verarbeitet. 13.5 Volumenprozent wurden so im 2008 erreicht. Auf Chaptalisierung wurde natürlich verzichtet. Wenn immer möglich, wird ein Teil des Traubenguts ohne Entrappung vinifiziert. Im 2008 waren es zwischen 30 und 50 Prozent (je nach Cuvée), gegenüber 20 Prozent im Vorjahr. Diese Methode macht die Weine finessenreicher und transparenter. Der ganze Keller funktioniert mit Hilfe der Schwerkraft. Der Most, resp. Wein wird nie gepumpt, sondern fliesst immer vo n einem Stockwerk in nächst tiefere, bis er am Schluss zuunterst ohne Schönung und Filtrierung abgefüllt wird. Die Assemblage des Grand Vin entsteht erst vor der Abfüllung aus den Weinen der 6 Parzellen. Partien, die nicht allerhöchste n Ansprüchen genügen, gehen in den Premier Cru "La Forge de Tart" oder werden fassweise verkauft. All das ist neben der einzigartigen Qualität des Terroirs verantwortlich für die unglaubliche Konstanz, Stilsicherheit und Perfektion des Clos de Tart. "Der traumhafte Clos de Tart führt einen ins Burgunder Hochamt: hinreissend seine Duftigkeit, Tiefgründigkeit, Harmonie und Eleganz." (Martin Kilchmann, Sonntagszeitung) Clos de Tart ist eine Monopolllage ersten Ranges, vergleichbar mit la Tâche; die Produktionsmenge ist streng limitiert (siehe oben); Weinbergspflege, Vinifikation und Ausbau erfolgen mit grösster Sorgfalt und gewaltigem Aufwand, der demjenigen auf DRC in nichts nachsteht. All das hat seinen Preis, und ein solches Gewächs kann niemals preisgünstig sein.
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